
Aktuelles
Testimonials
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„Mit seinen Aktivitäten und Initiativen im Bereich Smart Cities übernimmt Österreich sowohl in der Forschung als auch in der Implementierung bereits jetzt eine Vorreiterrolle in Europa. So hat etwa der Klima- und Energiefonds mit „Smart Energy Demo – Fit for SET“ ein Förderungsprogramm gestartet, das die Umsetzung von Demonstrationsprojekten in Städten zum Ziel hat und auch die Bildung der dafür notwendigen Konsortien unterstützt. Darüber hinaus koordiniert das AIT Energy Department im Rahmen der durch den SET-Plan initiierten European Energy Research Alliance den Aufbau des neuen EERA Joint Programme für Smart Cities und übernimmt damit im Forschungsbereich eine gestaltende Rolle auf europäischer Ebene.“
Brigitte Bach
AIT Austrian Institute of Technology, Head of Energy Department -
„Die Nutzung modernster Technologien erlaubt nicht nur eine Optimierung des Energiesystems, sondern erleichtert insofern das Leben der Menschen, als technische Intelligenz eine Reihe von Funktionen übernimmt und damit menschliche Arbeits- und/oder Urteilskraft ersetzt. Höhere Lebensqualität mit geringerem Ressourceneinsatz ist ein zentrales Ziel von „Smart Citites“. In diesem Sinne steigern „smarte“ Technologien und Systeme die Lebensqualität. Dem entgegen steht natürlich die Angst vor Fremdbestimmtheit, Kontrolle/Überwachung und der fehlenden Eingriffsmöglichkeiten. Zwischen diesen beiden Elementen der Lebensqualität muss letztlich jeder Mensch eine individuelle Abwägung vornehmen.“
Herbert Greisberger
Geschäftsführer NÖ Energie- & Umweltagentur -
Die Zukunft der Stadt ist eng verknüpft mit Fragen zum Klimawandel und zur Energieeffizienz. Neben einer vorausschauenden Stadtplanung, der effizienten Erzeugung bzw. Nutzung von Energie, der weiteren Forcierung des öffentlichen Nahverkehrs und dem Einsatz neuer technischen Innovationen sind wir aber an jenen Punkt angelangt, wo es gilt, bereits geleistete „smarte“ Einzelinitiativen in einem SMART CITY-Konzept zu bündeln und sektorübergreifend umzusetzen. Die Förderung durch das Programm „Smart Energy Demo – Fit for SET“ ist dabei jedenfalls goldrichtig, um die Visionen zukunftsfähiger Städte nachhaltig in Demonstrationsprojekten zu verankern.
Thomas Weninger
Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes -
„Wir streben eine hohe Lebensqualität in unseren Städten an. Das bedeutet nachhaltig und zukunftsfähig zu leben. Nachhaltigkeit im Smart City Kontext bedeutet unter anderem die Reduktion der Nutzung fossiler Energien und die Reduktion des Energiebedarfes im Allgemeinen. Ein Bündel an einsatzfähigen Technologien steht uns zur Zielerreichung bereits zur Verfügung. Aber wie baut man ganze Städte oder wenigstens Stadtteile um? Wie wird die technologische Wende von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen und unter welchen Voraussetzungen können sie sich diese überhaupt leisten? Nicht zuletzt der Klima- und Energiefonds unterstützt die Entwicklung und Umsetzung integrativer systemübergreifender Maßnahmen für ein attraktives, nachhaltiges Lebensumfeld.“
Barbara Saringer-Bory
Österreichisches Institut für Raumplanung -
„Ein tiefgreifender Wandel unseres Energiesystems kündigt sich an: Die neue Allianz von Energie- und Informationsnetzen erstreckt sich schon sehr bald bis hinunter zum letzten Endegerät – und auch wieder hinauf. Das Internet und das Energienetz verschmelzen an immer mehr Stellen und was dadurch entsteht, ist wesentlich interaktiver, dezentraler und „schlauer“ als alles, was wir bisher kennen. Das ganze passiert (zumindest von Seiten des Informationsnetze) mit Internet- Geschwindigkeit, also binnen 200 bis 300 Wochen (4 – 6 Jahre) für die Einführung und Durchdringung einer neuen Schlüsseltechnologie im Massenmarkt.“
Lars Thomsen
Zukunftsforscher future matters AG -
„Es geht heute darum, die Grundprinzipien einer Smart City in der Stadtentwicklung, der Energieversorgung und der Verkehrsplanung zu verankern und umzusetzen. Ich bin der Meinung, dass es nicht nur um eine technologische Frage geht, sondern auch darum, die Transformation unserer Städte Richtung Nachhaltigkeit ganz unmittelbar bei den Menschen zu verankern. Es gibt international eine Reihe von Initiativen, die sich mit den gleichen Fragestellungen auseinandersetzen - etwa durch das Problem der Suburbanisierung und Zersiedelung. Der Vorteil ist: Wir können alle voneinander lernen und die bestehenden EU-Initiativen und Finanzierungsinstrumente können dabei sehr unterstützend sein.“
Maria Vassilakou
Vizebürgermeisterin und amtsführende Stadträtin in Wien -
„Unser Energiesystem wird sich ändern müssen: Neue, innovative Technologien spielen dabei eine zentrale Rolle. Schon heute arbeiten europaweit Forschungsteams an richtungsweisenden Pilot- und Demonstrationsprojekten – Österreich demonstriert hier in den Bereichen „Nachhaltige Gebäude“ und „Intelligente Energiesysteme" Kompetenz und Themenführerschaft. Mit dem Programm „Smart Energy Demo – Fit for SET“ wollen wir Österreichische Akteure - d.h. Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Betreiber - fit für die Bewerbung um europäische Fördergelder machen und so den Innovationsstandort Österreich nachhaltig stärken.“
Bundesministerin Doris Bures
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„Hinter dem Begriff „Smart City“ stehen die Vision einer intelligenten Stadt und der Aufbruch in ein neues Energie- und Wirtschaftsystem, welches die Lebensqualität der BürgerInnen langfristig sicherstellen soll. Hierzu gehören auch der Abschied von der fossilen Mobilität und der Umstieg vom Besitzen (eigenes Auto) aufs Benutzen (Öffis). Das erfordert neue Modelle für die Gestaltung des Raumes (shared spaces), neue Sharingmodelle und vor allem gut funktionierende und leicht verständliche Informationssysteme. Energie und Mobilität sind Kerngeschäft der Wiener Stadtwerke – wer also in Wien, wenn nicht wir? Darum initiieren wir bzw. beteiligen wir uns auch an Demonstrationsprojekten im Rahmen von „Smart Energy Demo – Fit for SET“.
Isabella Kossina
Geschäftsführerin der Wiener Stadtwerke Beteiligungsmanagement GmbH und Konzern-Nachhaltigkeitsbeauftragte
Projekte 1. Call
Projektbeschreibungen und Zwischenberichte der Projekte aus dem 1. Call finden Sie hier
Projekte 2. Call
Ergebnisse des zweiten Calls finden Sie hier
Smart Cities - Städte mit Zukunft.
Die Broschüre zum 1. Call als e-Paper.







In der Stadt der Zukunft wird der Energiebedarf ausschließlich aus erneuerbaren Energien wie beispielsweise der Windkraft oder Sonnenenergie gewonnen.
In der Stadt der Zukunft wird die Telekommunikation eine zentrale Rolle spielen und den BewohnerInnen attraktive Informationen für ihr tägliches Leben geben.
In der Stadt der Zukunft werden Häuser Kraftwerke sein und ihren Energiebedarf selbst erzeugen und sogar noch Energie in Netze einspeisen können.
Die Sogwirkung der Städte ist ungebrochen groß, die hohe Lebensqualität der österreichischen Städte ist bestimmt durch materialisierte Geschichte, der man allerorten begegnen kann. Unsere Städte stehen im Spannungsfeld aus Tradition und Moderne. In der Stadt der Zukunft gilt es vor allem die Bedürfnisse der BürgerInnen nach hoher Lebensqualität zu erfüllen bei gleichzeitig nachhaltiger Entwicklung. Dort werden Menschen leben, für die der bewusste und sparsame Umgang mit Ressourcen bzw. Energie selbstverständlich ist. Menschen, die nachhaltig leben, die Technologien intelligent nutzen und dadurch ein Maximum an Komfort genießen. Die Infrastruktur der Stadt wird in Zukunft flexibler und funktionaler auf diese Ansprüche reagieren müssen, zentrale Herausforderungen wie städtische Mobilität und zukunftsfähige, sozial verträgliche Energieversorgung sind zu bewältigen.
In der Stadt der Zukunft wird es smarte Beleuchtungssysteme geben, die energieeffizient Licht erzeugen und nur dann in Betrieb sind, wenn die Menschen es benötigen.
In der Stadt der Zukunft werden intelligente Energienetze die dezentral verfügbaren erneuerbaren Energieerzeuger, Energiespeicher und Verbraucher miteinander verbinden.
In der Stadt der Zukunft wird E-Mobilität eine Dienstleistung sein. Der Besitz von eigenen Kraftfahrzeugen ist die Ausnahme – intelligente Verkehrssysteme bringen die Menschen schneller und sicherer ans Ziel. E-Mobile tanken sich komfortabel direkt am Hauseingang auf.