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Projektleitung

DI Alexander Storch
Umweltbundesamt GmbH

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Programm-Management Klima- und Energiefonds

Mag.a Daniela Kain

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Normung für die nachhaltige Entwicklung von Städten und Kommunen

Das Ziel ist die Förderung machbarer und nützlicher Smart-City-Indikatoren durch Standardisierung von Grundlagen und Prozessen zur Entwicklung projekt- beziehungsweise stadtspezifischer Indikatorsysteme.

Das Projekt unterstützt die aktive Mitarbeit Österreichs bei der Erarbeitung von europäischen Normen im Smart Cities-Kontext. Zur aktiven Mitarbeit an diesem Vorhaben ist es wichtig über Grundsätze und Möglichkeiten der Normenerstellung informiert zu sein. Hierfür wurden im Rahmen von Workshops und Interviews Stakeholder und AkteurInnen im Smart City Bereich eingeladen ihre Erfahrungen und Wissen zu Vorteilen, Chancen und Risiken von Normen einzubringen um möglichst alle gesellschaftlichen Gruppen, die bei einer nachhaltigen Stadtentwicklung betroffen und beteiligt sind einzubinden. Ein Schwerpunkt war die Einbindung national erarbeiteter Indikatoren in laufende Prozesse der Normierung.

Zwei Berichte wurden ausgearbeitet. Teil 1 behandelt „Nationale und internationale Indikatorensets“. In diesem Bericht werden angewendete Indikatorensets dargestellt und hinsichtlich Methodik, Ziel, Schwerpunkt, Praktikabilität und Potenziale analysiert, wobei insbesondere die Ergebnisse respektive Erkenntnisse aus dem Smart City PROFILES Projekt sowie aus dem e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden herangezogen wurden. Darüber hinaus wird auch die Genderthematik verstärkt in die Betrachtung mit einbezogen. Für ausgewählte Indikatorensets liegen Schlussfolgerungen und Empfehlungen, insbesondere in Hinblick auf das Thema Normung, vor. Der Bericht bietet eine gute Hilfestellung und Übersicht für Städte, die sich einen raschen Überblick zu Indikatorensystemen sowie deren Nutzen und Anwendung verschaffen wollen.

Der 2. Teil des Berichts „Potenziale der Normung und Prozessmodule“ enthält eine Zusammenstellung grundlegender Informationen zur Normung im Kontext von Smart Cities. Der Status quo der Normung in Bezug auf Smart Cities wird dargestellt und die sich in Österreich und international mit Normung im Bereich „Smart City“ beschäftigenden Gruppen und Institutionen angeführt. Darüber hinaus werden allgemein der Ablauf der Normung und die Anwendung von Normen beschrieben. Häufig verwendete Begriffe werden erklärt. Ein weiteres Projektergebnis im 2. Teil ist die Entwicklung von Prozessmodulen, welche die wesentlichen Schritte von und für Städte auf dem Weg zur Smart City darstellen. Die Workshops, welche im Rahmen des Projekts durchgeführt worden sind, sowie die Interviews lieferten wichtige Beiträge zu diesen Prozessmodulen und werden im Bericht dokumentiert.

Die zentrale Aussage des Projektes ist, dass eine Normung im Bereich Smart City - sei es bei der Definition von Begriffen oder bei der Harmonisierung von Indikatoren - auf internationaler Ebene bereits seit einigen Jahren erhebliche Bedeutung erlangt hat. Nicht nur der Wunsch nach Vergleichbarkeit der Städte, sondern die Vorteile gemeinsamer Begriffe und besserer Weitergabe von Erfahrungen sprechen für die Standardisierung. Eine zunehmende Aufmerksamkeit wird dieser Entwicklung nun auch in Österreich mit der Gründung eines entsprechenden Normungskomitees (welches übrigens für alle interessierten ProfessionalistInnen offen ist) zuteil. Die Berichte intendieren eine Handreichung und Hintergrundinformationen um Interessierte anzusprechen und dazu zu motivieren sich am österreichischen und am internationalen Normungsprozess zu beteiligen.

Projektdaten
Projektstart: 23.05.2014
Projektende: 31.05.2015
Gesamtprojektkosten: € 40.000,-
Förderung € 40.000,-
Konsortium
Umweltbundesamt GmbH
ÖGUT – Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik
IFZ – Interuniversitäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur des STS-Institutes der Alpen-Adria Universität Klagenfurt-Wien-Graz

 

Projektergebnisse

 
smartcities: Begleitmaßnahmen