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Ein Projekt im Rahmen des Programms

hausderzukunft

 

 

im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie

bmvit

 

SmartCitiesNet

Evaluierung von Forschungsthemen und Ausarbeitung von Handlungsempfehlungen für ‚Smart Cities’ Aufbauend auf einer breit angelegten Literaturrecherche definierte SmartCitiesNet den Begriff und verschaffte einen Überblick über die Smart-Cities-Themenbereiche sowie die wesentlichen österreichischen Projekte und AkteurInnen. Im Projekt wurden künftige Forschungsthemen beschrieben und evaluiert sowie Handlungsempfehlungen für die Politik erarbeitet. Laufzeit des Projektes: Jänner 2011 bis April 2012

Begriffsabgrenzung Smart Cities

Im Projekt wurden über die Begrenzung auf Technologien im Bereich von Ressourcen und Energie hinaus auch planungsrelevante Fragestellungen (zu Stadtstruktur und gebauter Umwelt) und nicht zuletzt Fragen der Attraktivität und Lebensqualität von Städten integriert, um einem holistischen Ansatz für die künftige Entwicklung von Städten gerecht zu werden. Daher finden alle Fragestellungen Eingang, die direkt oder indirekt mit den Themen Energie und Ressourcen in Städten in einem Zusammenhang stehen (inkl. Planung und Lebensqualität).
Dieser Definition entsprechend, kann das übergeordnete Ziel einer Smart City ganz allgemein als eine zukunftsfähige städtische postfossile Gesellschaft definiert werden. Das ‚smarte‘ an Umsetzungsmaßnahmen für die zukunftsfähige städtische postfossile Gesellschaft ist hier nicht ausschließlich durch intelligente (IKT-)vernetzte Infrastrukturen definiert, sondern soll auch einen Mehrwert durch Berücksichtigung von Schnittstellen und Integration im System Stadt ausdrücken.

Der Begriff ‚smart‘

  • Smart ist intelligent: Es entstehen innovative Ansätze, neue Informations- und Kommunikationstechnologien werden angewandt.
  • Smart ist integrativ, vernetzt und systemübergreifend: Durch intelligente Systemintegration und Vernetzung zwischen Themenbereichen entstehen Synergien und Systemerweiterungen. Systemübergreifend ist auch räumlich zu verstehen (z.B. Stadtumlandkooperationen).
  • Smart ist effizient: Im Vergleich zu nicht vernetzten Ansätzen werden eine deutliche Effizienzsteigerung bzw. die Reduktion des Energieverbrauchs (insbesondere fossiler Energie)erreicht. Mit dem geringstmöglichen Ressourceneinsatz entsteht der größtmögliche (gesamtgesellschaftliche) Nutzen.
  • Smart ist effektiv: Die höhere Effektivität versteht sich hinsichtlich der Auswirkungen auf Indikatoren, die die zukunftsfähige städtische postfossile Gesellschaft charakterisieren. Im Vergleich zu nicht integrierten Ansätzen ergeben sich deutlichere Wirkungen.
  • Smart ist adaptiv: Systeme passen sich an neue Bedingungen an, behalten dabei ihre Funktionalitäten unter Berücksichtigung der neuen Gegebenheiten.
  • Smart ist attraktiv: Attraktivität für BürgerInnen und InvestorInnen führt zur gesteigerten Lebensqualität und sicheren Perspektiven für Investitionen.

Forschungsdimensionen

Die Vielfalt von Maßnahmen für eine zukunftsfähige städtische postfossile Gesellschaft kann drei Forschungsdimensionen zugeordnet werden: Strukturen, Technologien und Prozessen. Forschungsvorhaben mit dem Ziel der Veränderung in Richtung Smart Cities können einer oder mehreren dieser Dimensionen zugeordnet werden: die Struktur bestimmend, technologisch oder einen (Veränderungs-)Prozess betreffend.

Fact Sheets für Forschungsschwerpunkte im Bereich Smart Cities

In Form von 18 Fact Sheets präsentierte das Projektteam integrierte Forschungsbereiche, die das (bisher bekannte) Forschungsportfolio zum Thema Smart Cities abdecken und ‚Bausteine‘ für die Entwicklung von bzw. zu Smart Cities darstellen. Sie sind Teil des Endberichtes.
Für die dargestellten integrierten Forschungsbereiche sind in kurzer, übersichtlicher Weise die relevanten Forschungsfragen definiert und anhand einer einheitlichen Struktur beschrieben. Beispielhaft wurden den Fact Sheets identifizierte Forschungsprojekte zugeordnet, die zu einem wesentlichen Teil zu diesem Forschungsbereich beitragen. 

Projektergebnisse

 
smartcities: Begleitmaßnahmen