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Programm Stadt der Zukunft des BMVIT

Seit Ende 2010 engagieren sich das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) und der Klima- und Energiefonds in gemeinsamer Trägerschaft für die Entwicklung von Strategien, Technologien und Lösungen, welche Städten und ihren BewohnerInnen den Übergang zu einer energieeffizienten und klimaverträglichen Lebens- und Arbeitsweise ermöglichen und sowohl die individuelle Lebens- als auch die wirtschaftliche Standortqualität erhöhen. Während das Programm „Smart Cities Demo“ den Fokus auf die Unterstützung für umfassende städtische Demonstrations- und Umsetzungsprojekte legt, strebt das neue Forschungs- und Technologieprogramm „Stadt der Zukunft“ aufbauend auf den Ergebnissen aus den Vorläuferprogrammen „Haus der Zukunft“ und „Energie(systeme) der Zukunft“ die Forschung und Entwicklung von neuen Technologien, technologischen (Teil-)Systemen und urbanen Dienstleistungen für die Stadt der Zukunft an.

Im Rahmen der 5. Ausschreibung von „Stadt der Zukunft”, die bis 27. Februar 2018 geöffnet ist, werden erneut, aufbauend auf bisherigen Erfahrungen und Ergebnissen Forschungs- und Entwicklungsprojekte, sechs spezifische Themenfelder ausgeschrieben:

  • Digitales Planen und Bauen
  • Energieorientierte Stadtplanung
  • Innovationen für die grüne Stadt
  • Technologieentwicklung und Lösungen
  • Vorbereitung von Umsetzungsvorhaben
  • Umsetzungsvorhaben

Weiters werden zwei F&E Dienstleistungen ausgeschrieben:

  • Bewertungsschema für intelligente Gebäude
  • Impact monitoring und messtechnische Untersuchung von energieeffizienten Gebäuden


Die Ausschreibung richtet sich an alle Akteure, die sich mit Forschungs- und Entwicklungsfragen in Zusammenhang mit dem Thema Smart Cities auseinandersetzen, die sich mit Gebäudeforschung und Städteplanung beschäftigen und die sich den neuen Herausforderungen der Digitalisierung im Bauwesen stellen wollen.

Abgrenzung der Programme „Smart Cities Demo“ und „Stadt der Zukunft“

Die nachfolgende Übersicht veranschaulicht die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Programm „Smart Cities Demo” des Klima- und Energiefonds und dem Forschungs- und Technologieprogramm „Stadt der Zukunft” des bmvit.

 Stadt der ZukunftSmart Cities Demo
1. Gemeinsamkeit Die Smart Cities-Frage ist komplex und benötigt verschiedene Inputs aus der Forschungscommunity. Die zwei zentralen Standbeine sind die Programme „Smart Cities Demo“ des Klimafonds und „Stadt der Zukunft“ des BMVIT. Ziel ist es, durch eine koordinierte und synchronisierte Steuerung beider Ausschreibungen einen maßgeblichen Beitrag zur Entwicklung von Smart Cities zu leisten.
2. Unterschied
Systemanspruch
Fokussierung auf Technologien oder technologische Teilsysteme sowie der Entwicklung von Planungs- und Prozessentwicklungsbeiträgen als Input für Smart Cities-Entwicklungen. Fokussierung auf umfassende Stadtkonzepte, Strategien und Demonstrationsvorhaben; keine Teilsysteme und Einzeltechnologien.
3. Unterschied
Primäre Zielgruppe
Technologieakteure und Forschungsinstitutionen. Fallweise Kooperationen mit Kommunen möglich. Städte und Akteure im Zusammenhang mit Demonstrationsprojekten. Weitere Kooperationen möglich.
4. Thematischer Unterschied Klare thematische Fokussierung auf:
  • Systemdesign und urbane Services
  • Gebaute Infrastruktur
  • Technologien für urbane Energiesysteme
Bei den Demonstrationsvorhaben stehen Energie- und Mobilitätsaspekte im Vordergrund, keine Fokussierung auf Einzeltechnologien.
 
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