Projekte 1. Call
Österreichs Städte & Regionen auf dem Weg in die smarte Energie-Zukunft
Fahren Sie mit der Maus über die Punkte auf der Österreich-Karte, um zu den Kurz-Präsentationen jener Projekte zu gelangen, die im ersten Call des Programms „Smart Energy Demo – Fit 4 SET“ beim Klima- und Energiefonds für die Erstellung einer Technischen Durchführbarkeitsstudie nominiert worden sind und mit denen derzeit die Förderverträge verhandelt werden.
Green Urban Gate towards Leadership sustainable Energy
Der GUGLE–Masterplan als technische Feasibiltystudie der Bezirke Penzing & Alsergrund zielt auf eine ganzheitliche Vorgehensweise ab, welche alle Aspekte einer Smart City und alle Formen nachhaltiger Energiedienstleistungen abdeckt. Er dient als Vorlage für zukünftige Demonstrationsprojekte und bildet die wissenschaftliche Basis für innovative Maßnahmen und Kooperationen zur Umsetzung ambitionierter energiepolitischer Zielsetzungen für 2020/2050.
Smart City Vienna - Liesing Mitte
Das Projekt soll das Zielgebiet Liesing Mitte - mit rd. 700 ha mehr als doppelt so groß wie die Wiener Innenstadt - als zentralen Bestandteil einer Smart City Vienna positionieren. Ausgehend von Vision und Roadmap werden Umsetzungsprojekte identifiziert. Mit Investitonen von mindestens 100 Mio. € kann gerechnet werden. Mit Kopenhagen, Lyon, Krakau, Rotterdam & Warschau soll eine gemeinsame Teilnahme an der 1. europäischen Smart Cities Ausschreibung initiiert werden.
smart city Wien - towards a sustainable development of the city
Wien will eine führende Rolle in Forschung und Technologieentwicklung Europas einnehmen. Drei Foren bilden das Grundgerüst dieses Projektes, wobei in einem breit angelegten Stakeholder-Prozess die „smarte“ Energie- und Klimaschutzzukunft Wiens in enger Verknüpfung mit dem Stadtentwicklungsplan entwickelt werden soll. Wesentliche Projektziele sind zudem die Identifizierung sowie die inhaltliche Begleitung von Demonstrationsprojekten.
Urban Region Vorarlberg Rheintal/Bregenz
Die Verknüpfung von Smart Meter, Smart Home, E-Mobility und Smart Grid wird Teil von „Smart City Rheintal“ sein. Hier werden Einzel-Aktivitäten in einem übergreifenden Demonstrationsprojekt gebündelt, verstärkt und durch den Einsatz neuer Technologien zu einem „System of the System“ zusammengeführt. Neben der Stärkung der Aus- und Weiterbildungsinitiative (Stiftungslehrstuhl, EUREM etc.) soll das innovativen Gebäude „Haus der Energieeffizienz“ entstehen.
Development of Innsbruck`s holistic energy identity in 2050 involving past, present and future activities
Aufbauend auf Ergebnissen, kombiniert mit zusätzlichem technologischen Input will Innsbruck im Rahmen eines breiten Stakeholder-Prozesses Vision, Roadmap & Action Plan entwickeln, um die künftige Energie-Entwicklung zu bestimmen und quantitativ evaluierbar zu machen. Schwerpunkt wird auf die Identifizierung von Maßnahmenpaketen gelegt (Energie, Gebäude, Mobilität, Versorgungsnetze, Information).
Integrated planned urban development for an autonomous energy supply of the city of Wörgl
Die Stadt Wörgl startete die Initiative „Wörgl unsere Energie“ zur Erreichung der energetischen Selbstversorgung bis 2025. Das Projekt beinhaltet die Neustrukturierung der Südtiroler Siedlung und bildet die Grundlage für einen Masterplan für Stadtentwicklung, bauliche Maßnahmen, Energieversorgung, Verkehr und Gesellschaft. Damit werden Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien erhöht. Stakeholder sind mit eingebunden.
smart city Salzburg – from pioneering work to a holistic energy and climate protection master plan
Salzburgs Schwerpunkte werden in der Erweiterung und Optimierung des Fernwärmenetzes in Übereinstimmung mit den Stadtplanungs- und Entwicklungsstrategien sowie einer weiteren Reduktion des Primärenergiebedarfs aus nicht erneuerbaren Energiequellen gesehen. Erfahrungen mit innovativen Bauprojekten, smart grids und neue e-Mobilitätsdienstleistungen werden auf einen breiteren Anwendungskreis übertragen.
Smart City Linz – A High Level Approach Towards An Integrated Energy Vision 2050, Roadmap 2020 and Action Plan 2015
Aufbauend auf innovativen Projekten aus den Bereichen Smart Metering, E-Mobilität, Energieeffizienz in Gebäuden, IKT wird in diesem Vorhaben mit Hilfe relevanter Stakeholder der Stadt eine ganzheitliche Vision des Energiesystems im Jahr 2050 entwickelt. Gemeinsam mit ExpertInnen werden daraus eine Roadmap für 2020 sowie ein konkreter Aktionsplan für die Jahre 2012 bis 2015 entworfen.
Smart Energy Solutions for the Urban Region Marchtrenk
Die Stadt Marchtrenk, am Schnittpunkt der Städte Linz und Wels, konzipiert hier die Entwicklung eines smarten neuen Stadtteils auf einem Areal, das einer Nutzung zugeführt werden wird. Zentraler Faktor soll ein systemübergreifendes, intelligentes und effizientes Energiekonzept für Strom, Verkehr und Wärme sein, das auf andere Regionen übertragbar ist und die Schnittstellen Mensch zu Wohnplatz, Arbeitsplatz & Energiebereitstellung berücksichtigt.
Taking it to the next level: from Amstetten 2010+ to Amstetten 2050
Die Stadtgemeinde Amstetten auf dem Weg zur „Smart Energy Urban Region“: Dafür notwendig sind eine langfristige Strategie (inkl. aller Komponenten des vorhandenen und zukünftigen Energiesystems sowie deren Interaktionen), eine Roadmap (basierend auf einem Szenarien- und Technologie-Mix) sowie ein Aktionsplan. Für hohe Akzeptanz in der Umsetzung bedarf diese Entwicklung der Einbindung aller relevanten Stakeholder und BürgerInnen.
Energy initiative Klosterneuburg
Klosterneuburg ist bestens für die Anwendung dezentraler Energieerzeugungseinheiten, Errichtung energieautarker Wohngebiete, Nutzung von Biomasse in Fernwärmeanlagen, Umsetzung der E-Mobilität zusammen mit intermodalen Verkehrskonzepten und Verknüpfung mit dem öffentlichen Nah- bzw. überregionalem Verkehr geeignet. Die Bereiche Ver- und Entsorgung (einschließlich Energieversorgung), Mobilität und Verkehr, Bau- und Raumplanung sollen interdisziplinär optimiert werden.
Smart Suburban Region Perchtoldsdorf & Brunn am Gebirge
Das Projekt zielt auf eine Vision für „Null-Emissions-Städte“ ab. Hierbei sollen intelligente und umweltfreundliche Energietechnologien eingesetzt werden. Der Schwerpunkt liegt auf der Integration bereits verfügbarer Technologien und der Berücksichtigung effizienter Energie-Nutzung (vor allem hocheffiziente Gebäude, Energieeffizienz in öffentlichen und privaten Einrichtungen), der Einbeziehung erneuerbarer Energien, Mobilität und Smart Grids.
Smart City - Green Link Bruck an der Mur
Die Stadt Bruck an der Mur im Zentrum des industriellen Ballungszentrums Mur/Mürz Furche ist einer der zentralen Verkehrsknotenpunkte in Österreich. Aufgrund der topografischen Lage müssen öffentliche Einrichtungen, Wohn- und Freizeitgebiete, Handel, Tourismus, Verkehrsinfrastruktur und Industries auf engstem Raum nachhaltig koexistieren. Um in Zukunft nachhaltige ökologische und ökonomische Perspektiven zu bieten, will Bruck eine „grüne“ Vision entwickeln.
Green Network Leoben
Im Fokus der Machbarkeitsstudie steht die Initiierung von innovativen Leuchtturmprojekten zum Klimaschutz in Leoben auf Basis des vorhandenen Leitbildes. Ideen, Maßnahmen, Technologien zur Ver- und Entsorgung, Mobilität, Gebäude und Freiräume sowie Telekommunikation werden unter dem Motto „Grüne Netze für Leoben“ im Rahmen eines Stakeholder-Prozesses umfassend gescreent, strukturiert, multikriteriell bewertet, ausgewählt, sinnvoll kombiniert und im Stadtraum verortet.
Città Slow Hartberg meets Smart City
Die übergeordnete Stadtvision wird inspiriert vom kulturellen Trend „CITTÀ SLOW“, welcher u.a. den Umweltschutz und die Erhöhung der Lebensqualität adressiert, in dem Autarkie in verschiedenen Richtungen erreicht wird. Basierend auf dieser città slow-Vision sollen Maßnahmen in Richtung einer CO2-Neutralität anhand von regionalen Ressourcen durch intelligente Lösungen in der Stadt und ihrer Umgebung sowie durch Einbezug aller EinwohnerInnen umgesetzt werden.
Villach strives for innovative energy concepts
Villach will Smart City werden und setzt mit diesem Projekt erste Schritte zur Umsetzung von „Smart City“-Lösungen. Hauptziel dieses Projektes ist es, eine gemeinsame „Smart City Vision“ für die Stadt Villach zu erarbeiten. Diese wird in einer Reihe von Workshops gemeinsam mit den Stakeholdern ausgearbeitet. Auf Basis der Ergebnisse der Workshops werden Strategiedokumente, Umsetzungspläne und verbindliche Vereinbarungen zwischen Stakeholdern erstellt.
GHG-reduction in Urban Households and Districts in Klagenfurt by €CO2 manager and innovative infrastructure measures
Reduktion der THG-Emissionen bis 2020 auf 50 in ausgewählten Gebieten, bis 2050 90% in ganz Klagenfurt: Dazu soll ein Smart Meter zu einem €CO2-Manager als Schnittstelle zwischen KonsumentInnen und Smart Grid weiterentwickelt werden, der über Energie-, Wasserverbrauch u. Mobilitätsaktivitäten informiert und Emissionen berechnet. Über Infrastrukturmaßnahmen soll CO2 eingespart werden.
Smart satellite-city Deutschlandsberg
Die Stadt Deutschlandsberg und der neue Intercity-(IC)-Bahnhof Weststeiermark wollen eine smart energy region werden. Übergeordnetes Ziel für die ganze Region ist es, zu einem „green valley with green jobs and green investments on a green field“ zu werden. Bis 2050 sollen 80% der CO2-Emissionen durch Maßnahmen im bestehenden Energie-System reduziert werden, neue Systeme (IC Bahnhof) sollen als Null-Emissions-Best-Practice-Beispiele errichtet werden.
iENERGY Weiz-Gleisdorf – Citizens supported by an stakeholder process implement intelligence to upgrade their smart urban region
Im Projekt wird auf Basis eines interdisziplinären Stakeholder-Prozesses eine zero-emisson-Vision 2050 für die urbane Region Weiz-Gleisdorf entwickelt und mit einer Roadmap und Maßnahmenplänen hinterlegt. Dabei werden speziell die Themen Kommunikation, Information, Energie, Gebäude, Mobilität sowie die Schnittstelle Mensch-Technik adressiert und intelligent verknüpft.
I live Graz – smart people create their smart city
Graz als internationale Wissens-, Technologie-, Design- & Umwelt-Stadt: Bis zum Jahr 2050 soll höchste Lebensqualität mit einem Fünftel des Ressourcenverbauchs zum Magnet für verdoppelten Zuzug werden. Mit „I live Graz“ werden Vision, Leitlinien und Roadmaps nach der ZEUS-Methode erarbeitet. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von 2 Demoprojekten mit internationalen Kooperationen (u.a. mit Kopenhagen, Freiburg, Oieras (Lissabon), Malmö, Vilnius).





