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Projektleitung

Univ.Doz. Dr. Dietmar Kanatschnig

Österreichisches Institut für nachhaltige Entwicklung (ÖIN)

Tel: +43(0)1/5246847-0

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Programm-Management Klima- und Energiefonds

Mag.a Daniela Kain

Tel: +43(0)1 585 03 90-27
Mobil: +43(0)664 886 24 428

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SINN Cities – Soziale Innovationen in Smart Cities

Die Erreichung der nationalen und internationalen Klimaschutzziele setzt voraus, dass im urbanen Bereich eine deutliche Erhöhung der Energieeffizienz realisiert werden kann. Jüngste Studien zum Rebound-Effekt zeigen, dass dazu technologische Innovationen alleine nicht ausreichend sind. Mehr als die Hälfte der technologisch möglichen Ressourceneinsparung geht dadurch verloren, dass es keinen adäquaten Umgang der Gesellschaft mit diesen neuen Technologien gibt. Zunehmend wird daher erkannt, dass technologische Innovationen zwar weiterhin wichtig sein werden, dazu aber sowohl eine stärkere Verbindung von technologischen mit sozialen Innovationen als auch eine Reihe sozialer Innovationen ohne Technologiebezug kommen müssen.

Das Projekt zeigt umsetzungsorientierte Wege auf, welche sozialen Innovationen so mit der technologischen Entwicklung gekoppelt werden können, dass auch bisher nicht ausgeschöpfte Einsparpotentiale aktiviert werden.

Vorrangig werden mit dem Projekt vier Ziele verfolgt:

  • Bessere Nutzung des technologisch möglichen Ressourceneinsparpotentials
  • Erhöhung der Effektivität technologischer Effizienzstrategien
  • Unterstützung der nachhaltigen Entwicklung urbaner Lebensstile durch Smart Cities-Technologien und damit verbunden Steigerung der Nachfrage nach ressourcensparenden Technologien und Lösungen
  • Erweiterung der Linzer Smart Cities Strategie um soziale Innovationen und inhaltliche Vorbereitung eines entsprechenden Demonstrationsprojektes

Der Innovationscharakter des Projektes liegt insbesondere in den folgenden vier Punkten:

  • Ausarbeitung sozialer Innovationen in drei Innovationsfeldern (zur Eindämmung unerwünschter gesellschaftlicher Wirkungen, zur Verstärkung erwünschter Wirkungen technologischer Innovationen sowie Voraussetzungen für das Wirksamwerden von sozialen Innovationen) als Projektschwerpunkt;
  • Entwicklung innovativer Umsetzungsstrategien zur Verknüpfung technologischer mit sozialen Innovationen (auch als Vorbereitung eines nachfolgenden sozialen Smart Cities Demonstrationsprojektes in Linz);
  • Umsetzung einer sozialen Innovation durch Sichtbarmachen von Smart Cities Technologien und –Lösungen im Rahmen der Produkt- und Informationsmesse WearFair (mit rund 13.000 erwarteten BesucherInnen) als konkretes Fallbeispiel;
  • Innovative Zusammensetzung des Projetteams durch die Einbeziehung der Zivilgesellschaft in Form der drei NGOs Südwind, Global 2000 und Klimabündnis.

An Ergebnissen und Erkenntnissen werden vorliegen

1. allgemein für die weiteren Smart Cities Aktivitäten und österreichische Städte:

  • Strukturierung des neuen Handlungsfeldes „Verbindung von technologischen und sozialen Innovationen“ für die Weiterentwicklung von Smart Cities Aktivitäten;
  • Darstellung möglicher gesellschaftsbezogener Begleitmaßnahmen zur besseren Nutzung technologisch eröffneter Einsparpotentiale als Entscheidungsgrundlage für Städte

2. für die Stadt Linz:

  • Durchführung der erweiterten WearFair – LiveSmart Messe 2017;
  • Erweiterung von Smart Cities-Vision 2050 und Roadmap um gesellschaftliche Aspekte und darauf aufbauend Vorbereitung eines Demonstrationsprojektes in Linz
Projektdaten - Sondierungsprojekt im 7. Call aus dem Jahr 2015
Projektstart: 01.10.2016
Projektende: 30.09.2017
Genehmigte Förderung: € 159.731,--
Genehmigte Projektgesamtkosten: € 199.665,--
Konsortium
Österreichisches Institut für Nachhaltige Entwicklung (Konsortialführung)
Wearfair und mehr - Verein zur Förderung eines fairen und ökologischen Lebensstils

Projektergebnisse

 
smartcities: Stadt-Projekte