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Projektleitung

Ing. Andreas Schneemann

Energie Kompass GmbH

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Programm-Management Klima- und Energiefonds

Mag.a Daniela Kain

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Urbane Speichercluster Südburgenland

Im KleinstkundInnensegment liegen aktuell noch große ungenutzte Potenziale an Energieflexibilitäten. Um diese für die Zukunft nutzbar zu machen, wurde im Smart-Cities-Projekt „Loadshift Oberwart“ bereits an der Entwicklung eines übergeordneten Energiemanagementsystems gearbeitet. Das Vorhaben hat allerdings gezeigt, dass die vorhandenen Flexibilitäten in Cluster gebündelt werden müssen, um die Potentiale auch abrufen zu können. Im Rahmen des Projekts „Urbaner Speichercluster Südburgenland“ soll nun daher in Kombination mit innovativen Tarifmodellen ein Living-Lab-Testbetrieb eines clusterbasierten gebäude-, nutzerInnen-, quartierspeicher- und ladestationenübergreifenden Energiemanagementsystems realisiert werden. Das Testgebiet umfasst die Golf- und Thermenregion Stegersbach sowie die Stadt Oberwart.

Ausgangssituation

Die Region Oberwart-Stegersbach eignet sich aufgrund der vor Ort in den vergangenen Jahren bereits gesetzten Forschungs- sowie Aktivitäten als Klima- und Energiemodellregion besonders gut für das Vorhaben. In beiden Gebieten ist zudem für das Jahr 2017 die Errichtung öffentlicher Ladestationen geplant – ideal, um Demonstrationsprojekte mit überschaubarem Komplexitätsgrad zu realisieren. Als Cluster-Teilnehmer sind Objekte von Kommunen, von KMUs und Privatpersonen vorgesehen. Je Cluster sollen zumindest 15 Teilnehmer in den Living-Lab-Testbetrieb inkludiert werden.

Ziele & Ergebnisse

Hauptziel des Projekts „Urbaner Speichercluster Südburgenland“ ist die Entwicklung eines Living-Lab-Testbetriebs. Das System soll die Nutzung regional vorhandener Energieflexibilitäten im Klein- und Kleinstverbrauchersegment ermöglichen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Implementierung von elektrischen und thermischen Speicheranlagen. Zudem sollen innovative Tarif- und BürgerInnenbeteiligungsmodelle entwickelt und realisiert werden. Geplante Ergebnisse sind unter anderem: Realistische Lösungsansätze zur Umsetzung der Speichercluster und eine Darstellung der relevanten Rahmenbedingungen und Realisierung von elektrischen Quartierspeichern. Außerdem werden Lösungen zur Herstellung von Schnittstellen zum übergeordneten System sowie Projekt-bezogene rechtliche Aspekte, Geschäfts- und Bürgerbeteiligungsmodelle erarbeitet.

Innovation

Zur Realisierung des Projekts und des Management-Systems bedarf es einer umfassenden Betrachtung, die alle Cluster-Teilnehmer (Quartierspeicher, Haushalte, KMUs, öffentliche Ladestationen, kommunale Objekte, ...) einschließt. Außerdem ist eine auf die Vermarktung von Flexibilitäten ausgerichtete themenübergreifende Optimierung notwendig. Diese Ansätze sind zugleich innovativ und äußerst komplex. Voraussetzung dafür ist die Beantwortung zahlreicher neuer Fragestellungen sowie die Entwicklung entsprechender KundInnen-Schnittstellen.

Projektdaten - Umsetzungsprojekt im 8. Call aus dem Jahr 2016
Projektstart: 01.09.2017
Projektende geplant: 31.08.2020
Genehmigte Förderung: € 826.321,--
Genehmigte Projektgesamtkosten: € 1.527.905,--
Konsortium
Energie Kompass GmbH (Konsortialführung)
Siemens Aktiengesellschaft Österreich
KEBA AG
Hoval Gesellschaft m.b.H.
FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH
Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz
Stadtgemeinde Oberwart
Kreisel Electric GmbH
Zentrum für Ökomobilität GmbH
Seier GmbH
schlaustrom GmbH
Golf- und Thermenregion Stegersbach
B-Süd Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft m.b.H.
 
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