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DI Helmut Strasser
Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen
Fachbereich Energie

Tel: +43 (0) 662 623455 - 26
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Nationale Vernetzungsplattform Smart Cities

Urbane Innovations- und Transformationsprozesse hängen ganz wesentlich von einer strategischen, kontinuierlichen und offenen Zusammenarbeit verschiedener Akteursgruppen ab. Dazu zählen unter anderem Kommunen, Investoren, Wohnbauträger, Forschungsinstitutionen, Technologieentwickler und -anbieter, der Finanzsektor, intermediäre Institutionen aber auch die Zivilgesellschaft. Vor allem die Smart City Initiative des österreichischen Klima- und Energiefonds hat in den letzten Jahren wesentlich dazu beigetragen, dass in Städten Diskussionsprozesse zu Fragen wie urbaner Lebensqualität, innovativer urbaner Technologien und integrierter Stadtplanungsansätze wieder verstärkt in den Fokus unterschiedlicher Akteure gerückt wurden. Auch wenn jeweilige Schwerpunkte in Österreichs Smart City-Städten individuell gesetzt werden, ergeben sich Gemeinsamkeiten, unter anderem in strategischen Herangehensweisen, über die man sich bislang nur in informellen Formaten ausgetauscht hat.

Die Smart City Vernetzungsplattform zielt darauf ab, diesen informellen Austausch auf eine strukturiertere Ebene zu heben. Im Vergleich zu bestehenden formellen und informellen Netzwerken in Österreich bietet die Vernetzungsplattform eine direkte und zielgerichtete Kommunikationsbasis um

  • Innovations- und Transformationsprozesse in österreichischen Städten (unter anderem interdisziplinäre Arbeitsweisen und Multi-Level-Governance-Ansätze) zu beschleunigen,
  • die Kooperation zwischen den Städten, der Wissenschaft und Forschung und der Wirtschaft zu stärken und
  • die Städte durch eine langfristige Kooperation in Zusammenhang mit Smart Cities zu vernetzen.

Durch innovative Veranstaltungs-Formate soll daher die Vernetzung der Städte untereinander und mit anderen Einrichtungen gestärkt werden. Die angedachten Formate forcieren das wechselseitige Lernen der Smart-City Koordinatoren durch einen halbjährlichen Erfahrungsaustausch, eine kooperative und kreative Problemlösung und potentielle Projektentwicklung in fünf Innovations-Workshops, den kontinuierlichen Austausch detaillierter Information durch direkte, individuell gestaltete Austausche zwischen einzelnen Städten und die Erweiterung des Fachwissen durch die Teilnahme an Fachveranstaltungen zu unterschiedlichen, bedarfsorientierten Themen.

Die Organisation und Durchführung der Formate obliegt einer Koordinationsstelle, die eine „Dolmetschfunktion“ zwischen den Städten und dem bmvit übernimmt um die städtischen Anliegen an die Forschung und die Vorgaben seitens verschiedener Forschungsförderprogramme in Einklang zu bringen. Des Weiteren soll die Koordinationsstelle gemeinsam mit den Städten die stadtinternen Organisationsstrukturen diskutiert und optimiert. Zentrale Zielgruppe der Vernetzungsplattform sind daher die für interdisziplinäre Stadtentwicklung zuständigen Verwaltungsabteilungen der Städte. Da „Smart Cities“ einen umfassenden, integrativen Ansatz darstellen, spielt die Einbindung aller betroffenen Abteilungen innerhalb einer Stadt eine große Rolle. Durch die Abhaltung von Steuerungsgruppen-Sitzungen soll auch den kommunalen Spitzenbeamten (z.B. Bau- oder Planungsdirektoren) der beteiligten Städte die Möglichkeit geboten werden sich mit strategischen Fragen in die Vernetzungsplattform einzubinden.

Erwartet wird, dass die Vernetzungsplattform zum zielgerichteten Transfer von Erfahrungen, Wissen und relevanten Forschungsergebnissen beiträgt, die Stärkung der organisatorischen Strukturen in den Städten vorantreibt und dass aus Anliegen der Städte konkrete Beiträge zur Formulierung aktueller Forschungsthemen und durch die daraus resultierenden Förderangebote (nicht zuletzt auch für pilothafte urbane Umsetzungsprojekte) Innovationen ausgelöst werden können.

 
smartcities: Förderung