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Vorlagen

Projektmonitoring

Als erster Fördergeber hat der Klima- und Energiefonds im Rahmen des Smart Cities Demo-Förderprogramms ein systematisches Wirkungsmonitoring entwickelt, um intendierte & nicht intendierte Effekte sowie die Entwicklungsdynamik der Smart City Demo-Projekte erfassen zu können. Die Indikatoren werden entlang von 3 Ziele-Dimensionen bottom-up durch die Projektteams selbst definiert. Eine projektbegleitende Beratung ermöglicht gemeinsames Lernen und dient zur Qualitätssicherung.

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Der Prozessverlauf

Das Smart City Projektmonitoring wird nach folgendem Prozedere abgewickelt:

  • Die Fördernehmenden erstellen ein Start- & Planungspapier basierend auf dem Förderantrag, das vorgegebene Inhalte und eine spezifische Strukturierung aufweist. Das Startpapier wird am Projektende helfen zu sehen, wie sich das Projekt entwickelt hat und was man daraus für zukünftige Projektplanungen lernen kann;
  • Auf die Projektplanung im Startpapier aufbauend werden von den Fördernehmenden einmal jährlich Zwischenpapiere erstellt, die den Projektfortschritt, die sich entwickelten Projektergebnisse und die sich daraus entfaltenden Wirkungen beschreiben;
  • Bei der einmal jährlich stattfindenden Zwischenpräsentation werden diese Zwischenpapiere dem Klima- und Energiefonds vorgestellt und erläutert. Im Rahmen dieses Meetings wird auch die Beratung zu den projektspezifischen Indikatoren durchgeführt.
  • Bei Abschluss des Projekts erarbeiten die Fördernehmenden ein Ergebnis- & Wirkungspapier, das sich aus dem Planungspapier, wesentlichen Teilen der Zwischenpapiere und einem ausführlichen Ergebnis- und Wirkungsteil zusammensetzt.
  • Parallel werden auch die Web-Informationen (Projektdarstellung auf www.smartcities.at) nach einer festen inhaltlichen Struktur erstellt. Die erste Web-Information beruht dabei auf dem Start- & Planungspapier. Sie wird mindestens einmal jährlich auf Basis der Zwischenpapiere durch die Fördernehmenden aktualisiert und erhält ihre endgültige Form auf Grundlage des Ergebnis- & Wirkungspapiers.

Das Ziel-Indikatoren-System (ZIS)

Im Rahmen des Smart City Projektmonitorings muss jedes Projektteam (Konsortium-übergreifend!) ein Ziel-Indikatoren-System (ZIS) für das eigene Förderprojekt entwickeln, messen und im Projektverlauf berichten. Dadurch werden die Projektfortschritte besser erfasst und Lernpotentiale aus den Projekten effektiver lukriert.

Beim Ziel-Indikatoren-System handelt es sich um eine Matrix, in deren Zeilenköpfen die Ziele und in deren Spaltenköpfen die Indikatoren, die angestrebten Zielwerte, das Messsystem (Herkunft und Einsatz der Daten) sowie Erläuterungen zu den relevanten Zusammenhängen stehen.

Unterschieden werden drei Zieledimensionen, für die jeweils unterschiedliche Indikatoren samt Zielwerten und Messsystem entwickelt werden müssen:

  1. Programmziele sind durch das Smart Cities Demo-Programm bereits vorgegeben. Hier ist darzustellen, anhand welcher Indikatoren abgelesen werden kann, dass diese Ziele im Projekt auch tatsächlich verfolgt werden bzw. worden sind.
  2. Outputziele machen deutlich, welche Outputs (z.B. Berichte, Handbücher, Leitfäden, Dienstleistungen oder andere „Deliverables“) für welche Zielgruppe erzeugt und wie sie zur Verfügung gestellt werden sollen (z.B. Veröffentlichung auf einer bestimmten Homepage);
  3. Wirkungsziele beschreiben, welche Wirkungen mit dem jeweiligen Projekt erzielt werden sollen und in welchem zeitlichen Verlauf diese Wirkungen auftreten sollen;

 

 

 

 
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